Hessen ist dank des Finanzzentrums Frankfurt am Main eines der wirtschaftlich stärksten Bundesländer. Die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank und zahlreiche Großbanken haben hier ihren Sitz. Das durchschnittliche Bruttogehalt liegt bei ca. 4.200 EUR monatlich. Neben dem Finanzsektor sind Pharma (Merck, Sanofi), Chemie und die IT-Branche wichtige Arbeitgeber. Die Kirchensteuer beträgt 9 %.
Gehaltstabelle Hessen — Steuerklasse I
Berechnet nach BMF PAP 2026. Ohne Kirchensteuer, Zusatzbeitrag 2,69%.
| Brutto | Netto (SK I) | Netto (SK III) | Netto (mit KiSt) |
|---|
KiSt = Kirchensteuer 9%. Annahmen: Alter 30, keine Kinder, keine Freibeträge.
Häufige Fragen — Hessen
Wie viel Netto bei 3.000 EUR brutto in Hessen?
Bei 3.000 EUR brutto in Steuerklasse I ohne Kirchensteuer bleiben in Hessen ca. 2.066 EUR netto. Die Steuer- und Sozialabgaben sind bundesweit einheitlich geregelt.
Warum sind die Gehälter in Frankfurt so hoch?
Frankfurt ist das Finanzzentrum Deutschlands und Europas. Banken, Versicherungen und Beratungsunternehmen zahlen hier überdurchschnittlich hohe Gehälter, besonders in der Finanzbranche.
Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt in Hessen?
Das durchschnittliche Bruttogehalt in Hessen liegt bei ca. 4.200 EUR monatlich. Im Rhein-Main-Gebiet liegen die Gehälter deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Welche Branchen dominieren in Hessen?
Finanzen und Versicherungen (Frankfurt), Pharma und Chemie (Darmstadt, Wiesbaden), IT und Beratung sowie Logistik (Frankfurter Flughafen) sind die stärksten Branchen.