Altenpfleger gehören zu den am stärksten nachgefragten Berufsgruppen in Deutschland. Der demografische Wandel und der akute Fachkräftemangel sorgen für steigende Gehälter und verbesserte Arbeitsbedingungen. Im Median liegt das Bruttogehalt bei 3.200 EUR pro Monat. Die Spanne reicht je nach Qualifikation und Position von ca. 2.600 EUR (Einstieg) bis über 4.300 EUR (Pflegedienstleitung). Nachfolgend die Brutto-Netto-Berechnung nach BMF Programmablaufplan 2026.

Gehaltstabelle Altenpfleger 2026 — Brutto und Netto

Annahmen: Steuerklasse I, 30 Jahre, keine Kinder, keine Kirchensteuer, Zusatzbeitrag 2,69 %, NRW. Zuschläge für Schicht- und Wochenendarbeit nicht enthalten.

Erfahrungsstufe Brutto/Monat Netto/Monat Nettoquote

Gehaltsdaten basierend auf TVöD-P Tariftabellen, Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und Pflegestatistik. Individuelle Gehälter können abweichen. Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste sind nicht berücksichtigt.

Einflussfaktoren auf das Altenpfleger-Gehalt

Träger und Tarifbindung

Öffentliche Träger (TVöD-P) und kirchliche Einrichtungen (AVR) zahlen in der Regel die höchsten Gehälter in der Altenpflege. Private Träger liegen oft darunter, gleichen dies aber teils durch Zulagen und Benefits aus. Seit 2022 gilt ein Pflege-Tariftreue-Gesetz, das Mindeststandards setzt.

Qualifikation und Spezialisierung

Examinierte Altenpflegefachkräfte verdienen deutlich mehr als Pflegehelfer. Weiterbildungen in Palliativpflege, Gerontopsychiatrie oder Wundmanagement steigern das Gehalt um 200-500 EUR monatlich. Die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung (PDL) ermöglicht den größten Gehaltssprung.

Zuschläge und Sonderzahlungen

Altenpfleger profitieren von steuerfreien Zuschlägen für Nachtarbeit (25 %), Sonntagsarbeit (50 %) und Feiertagsarbeit (125 %). Diese Zuschläge können das Nettoeinkommen um 200-400 EUR pro Monat steigern. Viele Arbeitgeber zahlen zudem Weihnachts- und Urlaubsgeld.

Region und Einrichtungsart

In Süddeutschland und Ballungsräumen liegen die Gehälter 10-15 % über dem Bundesdurchschnitt. Stationäre Pflegeeinrichtungen zahlen tendenziell etwas mehr als ambulante Dienste. In Krankenhäusern mit geriatrischen Abteilungen sind die Gehälter oft am höchsten.

Häufige Fragen zum Altenpfleger-Gehalt

Wie viel verdient ein Altenpfleger in Deutschland 2026?

Altenpfleger verdienen im Median ca. 3.200 EUR brutto pro Monat. Berufseinsteiger starten bei ca. 2.600 EUR, examinierte Fachkräfte erreichen 3.700 EUR und Pflegedienstleitungen kommen auf bis zu 4.300 EUR brutto.

Was bleibt einem Altenpfleger netto?

Bei 3.200 EUR brutto bleiben in Steuerklasse I ca. netto (2026, ohne Kirchensteuer). Eine Pflegedienstleitung mit 4.300 EUR brutto kommt auf ca. netto. Steuerfreie Zuschläge erhöhen das Netto zusätzlich.

Wie entwickelt sich das Pflege-Gehalt?

Die Gehälter in der Altenpflege steigen seit Jahren überdurchschnittlich. Der Pflegemindestlohn wurde mehrfach angehoben, und der Fachkräftemangel stärkt die Verhandlungsposition der Beschäftigten. Bis 2030 werden weitere deutliche Gehaltssteigerungen erwartet.

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