Maler und Lackierer gestalten und schützen Innen- und Außenflächen von Gebäuden. Die Vergütung richtet sich nach der Spezialisierung (Gestaltung und Instandhaltung, Bauten- und Korrosionsschutz, Kirchenmalerei und Denkmalpflege), der Berufserfahrung und der Region. Im Median verdienen Maler und Lackierer 2.700 EUR brutto pro Monat. Berufseinsteiger starten bei ca. 2.200 EUR, während erfahrene Maler 3.100 EUR und Meister bis zu 3.700 EUR erreichen können. Nachfolgend die Brutto-Netto-Berechnung nach BMF Programmablaufplan 2026.
Gehaltstabelle Maler und Lackierer 2026 — Brutto und Netto
Annahmen: Steuerklasse I, 30 Jahre, keine Kinder, keine Kirchensteuer, Zusatzbeitrag 2,69 %, NRW.
| Erfahrungsstufe | Brutto/Monat | Netto/Monat | Nettoquote |
|---|
Gehaltsdaten basierend auf Maler-Tarifvertrag und Branchenerhebungen. Individuelle Gehälter können abweichen.
Einflussfaktoren auf das Maler-Gehalt
Spezialisierung: Gestaltung, Korrosionsschutz oder Denkmalpflege
Maler im Bauten- und Korrosionsschutz verdienen durch die körperlich anspruchsvollere Arbeit und Gefahrenzulagen oft mehr als klassische Gestaltungsmaler. Kirchenmaler und Denkmalpfleger sind Spezialisten mit besonderen Fähigkeiten, die in Nischenmärkten gute Vergütungen erzielen können. Fahrzeuglackierer zählen ebenfalls zu den besser bezahlten Fachrichtungen.
Tarifvertrag und regionale Mindestlöhne
Im Maler- und Lackiererhandwerk gelten branchenspezifische Mindestlöhne, die über dem allgemeinen Mindestlohn liegen. Der Tarifvertrag unterscheidet zwischen ungelernten Kräften und Gesellen. In Westdeutschland liegt der tarifliche Gesellenlohn höher als in Ostdeutschland, wobei sich die Löhne zunehmend angleichen.
Meistertitel und Selbstständigkeit
Der Meistertitel ist im Maler- und Lackiererhandwerk Voraussetzung für die Selbstständigkeit. Malermeister verdienen als Angestellte ca. 500-1.000 EUR brutto mehr als Gesellen. Als selbstständige Betriebsinhaber sind bei guter Auftragslage deutlich höhere Einkommen möglich, abhängig von Betriebsgröße und Spezialisierung.
Saisonalität und Überstunden
Im Malerhandwerk gibt es saisonale Schwankungen: In den Sommermonaten ist die Auftragslage in der Regel besser als im Winter. Überstunden und Wochenendarbeit sind bei guter Auftragslage üblich und erhöhen das monatliche Einkommen. Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit verbessern die Nettovergütung zusätzlich.
Häufige Fragen zum Maler-Gehalt
Wie viel verdient ein Maler und Lackierer in Deutschland 2026?
Maler und Lackierer verdienen im Median ca. 2.700 EUR brutto pro Monat. Berufseinsteiger starten bei ca. 2.200 EUR, erfahrene Maler erreichen 3.100 EUR und als Meister sind bis zu 3.700 EUR brutto möglich.
Was bleibt einem Maler netto?
Bei 2.700 EUR brutto bleiben in Steuerklasse I ca. — netto (2026, ohne Kirchensteuer). Ein erfahrener Maler mit 3.100 EUR brutto kommt auf ca. — netto.
Lohnt sich der Meistertitel für Maler finanziell?
Ja, der Meistertitel lohnt sich finanziell erheblich. Malermeister verdienen im Schnitt 500-1.000 EUR brutto mehr pro Monat als Gesellen. Zudem ermöglicht der Meistertitel die Selbstständigkeit mit eigenem Betrieb, was bei guter Auftragslage deutlich höhere Einkommen ermöglicht.